KKL-Blog zu meinen Themen: Kommunikation, Sprache, Rede(n), Medien

Im KKL-Blog mache ich in unregelmäßigen Abständen ein paar fachliche oder auch kritische Bemerkungen zu Themen aus unseren sprachlich-kommunikativen und öffentlich-gesellschaftlichen (Medien-) Welten. Manchmal subjektiv und vielleicht sogar unterhaltsam. Manchmal sachlich bis polemisch. Und hoffentlich auch mal interessant bis lehrreich für Sie, lieber Leser, liebe Leserin.

Zum Auffinden der für Sie möglicherweise interessanten Beiträge verwenden Sie bitte die kleine Volltextsuchmaschine unten. Ihr Such-Wort ist ihr Befehl. Wenn Sie zum Beispiel „Medizintechnik“ oder "Industrie" eingeben, werden Ihnen eine Auswahl meiner einschlägigen Beiträge zum TZL-Technologie-Blog der Jahre 2013 bis 2016 angezeigt (www.technologie-luebeck.de, erschienen auch in den Lübecker Nachrichten).

Viel Spaß - und vielleicht die eine oder andere anregende Einsicht - beim Lesen!

Stöbern Sie hier in allen Blog-Beiträgen mit Ihren eigenen Suchwörtern:

Die Lübecker Klinik für Allgemeine Chirurgie des UKSH gehört zu den deutschlandweit führenden Einrichtungen für minimal-invasive Operationstechnik insbesondere im Bereich der Laparoskopie („Bauchspiegelung“). Das Team von Klinikchef Professor Dr. Tobias Keck beteiligt sich gemeinsam mit anderen Kliniken des UKSH-Campus Lübeck an der „Industrie-in-Klinik-Plattform Lübeck“. Keck sieht in diesem Zusammenhang große Potenziale für eine enge Zusammenarbeit mit den Herstellern von medizintechnischen Geräten insbesondere in den speziellen Lübecker Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkten Navigation und Bildgebung.

Die Lübecker Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am UKSH entwickelt in Zusammenarbeit mit Medizinprodukte-Herstellern neue, intelligente Assistenz-Systeme. Das Klinik-Team von Professor Dr. Carla Nau beteiligt sich nicht nur in diesem Themenfeld aktuell auch an der „Industrie-in-Klinik-Plattform Lübeck“.

Das menschliche Immunsystem arbeitet nicht immer problemlos. Manchmal wendet es sich gegen im eigenen Körper befindliche Stoffe und produziert unerwünschte entzündliche Prozesse in sogenannten „Autoimmunerkrankungen“. Noch viel häufiger reagiert das Immunsystem in überschießender Weise auf von außen kommende Reizstoffe, man spricht dann von Allergien. Die medizinische Forschung arbeitet an neuen Verfahren, die eine individuelle Diagnostik und Therapie solcher Erkrankungen ermöglichen. Die Lübecker Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie (kurz: Hautklinik) am UKSH entwickelt in Zusammenarbeit mit Medizinprodukte-Herstellern neue Nachweis- und Behandlungstechniken auf diesen Gebieten. Das Klinik-Team von Professor Dr. Detlef Zillikens beteiligt sich in diesem Themenfeld aktuell auch am Aufbau der „Industrie-in-Klinik-Plattform Lübeck“.

Mehr als 800 Mal pro Jahr operieren die Ärzte der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe des UKSH mit der „Schlüssellochtechnik“ der Laparoskopie. Das Team von Klinikdirektor Professor Dr. Achim Rody beteiligt sich in diesem Themenfeld an der „Industrie-in-Klinik-Plattform Lübeck“. Ein besonderes Augenmerk legen die Lübecker Kliniker dabei auf die Zusammenarbeit mit Medizintechnik-Herstellern bei der Entwicklung verbesserter Lokalisationsverfahren und -instrumente für die minimal-invasiven Operationen insbesondere im onkologischen Bereich.

Die Forschungs- und Versuchswerkstätten auf dem Lübecker Hochschulcampus vernetzen sich. Gemeinsam beteiligen sie sich am Förderprojekt „Industrie-in-Klinik-Plattform Lübeck“ und stellen ihre Dienstleistungen als Entwicklungspartner für Medizintechnik-Hersteller zur Verfügung. Die Koordination übernimmt das Fabrikationslabor („FabLab“) des Technikzentrums Lübecks (TZL), das sich aktuell zum „Medical FabLab“ weiterentwickelt.

Kennen Sie Kafka? Was für den einen der Schreck seiner gymnasialen Oberstufen-Deutschstunden war, ist für den anderen der Visionär, der unser Bürokratie- und Computerzeitalter beschrieben hat, lange bevor es Wirklichkeit geworden ist. Franz Kafka hat die moderne Welt schon am Anfang des 20. Jahrhunderts als anonymes, nicht durchschaubares Bürokratie-System dargestellt. Bei ihm heißen die verschlossenen Institutionen oder Verfahren, denen der Einzelne ausgeliefert ist, das Schloss oder der Prozess. Nun ist Kafka seit 1924 tot. Sein Geist ist es wohl nicht. Man könnte jedenfalls meinen, sein geistiges Erbe würde mit allzu großer Praxisnähe in Köln verwaltet. – Hier ist eine nur leicht komprimierte, wirklich-wahre Brief-Geschichte aus der erstaunlich realen Märchen-Welt einer hochgradig dysfunktionalen Bürokratie und einer nicht kontrollierbaren Automaten-Willkür mitten in unserer Republik. Man glaubt so etwas „Kafkaeskes“ wohl erst, wenn man es selbst erlebt hat.

In der klinischen Medizin fallen große Mengen von Daten insbesondere bei Diagnose und Therapie von Patienten an. Diese „Big Data“ bergen Wissensschätze, die zum Wohle des einzelnen Behandelten und zur Effizienzsteigerung des Versorgungssystems beitragen können. Das funktioniert aber nur, wenn geeignete Fragen an die Daten gestellt werden und wenn sinnvolle Auswertungsprozeduren gefunden werden. Auf dieses hoch komplexe „Data Mining“ haben sich die Wissenschaftler vom Lübecker Uni-Institut für Informationssysteme (IFIS) spezialisiert. Im Projekt „Industrie-in-Klinik-Plattform Lübeck“ arbeiten sie mit den Herstellern von Krankenhaus-Software und medizinischen Geräten zusammen.