KKL-Blog zu meinen Themen: Kommunikation, Sprache, Rede(n), Medien

Im KKL-Blog mache ich in unregelmäßigen Abständen ein paar fachliche oder auch kritische Bemerkungen zu Themen aus unseren sprachlich-kommunikativen und öffentlich-gesellschaftlichen (Medien-) Welten. Manchmal subjektiv und vielleicht sogar unterhaltsam. Manchmal sachlich bis polemisch. Und hoffentlich auch mal interessant bis lehrreich für Sie, lieber Leser, liebe Leserin.

Zum Auffinden der für Sie möglicherweise interessanten Beiträge verwenden Sie bitte die kleine Volltextsuchmaschine unten. Ihr Such-Wort ist ihr Befehl. Wenn Sie zum Beispiel „Medizintechnik“ oder "Industrie" eingeben, werden Ihnen eine Auswahl meiner einschlägigen Beiträge zum TZL-Technologie-Blog der Jahre 2013 bis 2016 angezeigt (www.technologie-luebeck.de, erschienen auch in den Lübecker Nachrichten).

Viel Spaß - und vielleicht die eine oder andere anregende Einsicht - beim Lesen!

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Mehr als 800 Mal pro Jahr operieren die Ärzte der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe des UKSH mit der „Schlüssellochtechnik“ der Laparoskopie. Das Team von Klinikdirektor Professor Dr. Achim Rody beteiligt sich in diesem Themenfeld an der „Industrie-in-Klinik-Plattform Lübeck“. Ein besonderes Augenmerk legen die Lübecker Kliniker dabei auf die Zusammenarbeit mit Medizintechnik-Herstellern bei der Entwicklung verbesserter Lokalisationsverfahren und -instrumente für die minimal-invasiven Operationen insbesondere im onkologischen Bereich.

Die Forschungs- und Versuchswerkstätten auf dem Lübecker Hochschulcampus vernetzen sich. Gemeinsam beteiligen sie sich am Förderprojekt „Industrie-in-Klinik-Plattform Lübeck“ und stellen ihre Dienstleistungen als Entwicklungspartner für Medizintechnik-Hersteller zur Verfügung. Die Koordination übernimmt das Fabrikationslabor („FabLab“) des Technikzentrums Lübecks (TZL), das sich aktuell zum „Medical FabLab“ weiterentwickelt.

Kennen Sie Kafka? Was für den einen der Schreck seiner gymnasialen Oberstufen-Deutschstunden war, ist für den anderen der Visionär, der unser Bürokratie- und Computerzeitalter beschrieben hat, lange bevor es Wirklichkeit geworden ist. Franz Kafka hat die moderne Welt schon am Anfang des 20. Jahrhunderts als anonymes, nicht durchschaubares Bürokratie-System dargestellt. Bei ihm heißen die verschlossenen Institutionen oder Verfahren, denen der Einzelne ausgeliefert ist, das Schloss oder der Prozess. Nun ist Kafka seit 1924 tot. Sein Geist ist es wohl nicht. Man könnte jedenfalls meinen, sein geistiges Erbe würde mit allzu großer Praxisnähe in Köln verwaltet. – Hier ist eine nur leicht komprimierte, wirklich-wahre Brief-Geschichte aus der erstaunlich realen Märchen-Welt einer hochgradig dysfunktionalen Bürokratie und einer nicht kontrollierbaren Automaten-Willkür mitten in unserer Republik. Man glaubt so etwas „Kafkaeskes“ wohl erst, wenn man es selbst erlebt hat.

In der klinischen Medizin fallen große Mengen von Daten insbesondere bei Diagnose und Therapie von Patienten an. Diese „Big Data“ bergen Wissensschätze, die zum Wohle des einzelnen Behandelten und zur Effizienzsteigerung des Versorgungssystems beitragen können. Das funktioniert aber nur, wenn geeignete Fragen an die Daten gestellt werden und wenn sinnvolle Auswertungsprozeduren gefunden werden. Auf dieses hoch komplexe „Data Mining“ haben sich die Wissenschaftler vom Lübecker Uni-Institut für Informationssysteme (IFIS) spezialisiert. Im Projekt „Industrie-in-Klinik-Plattform Lübeck“ arbeiten sie mit den Herstellern von Krankenhaus-Software und medizinischen Geräten zusammen.

Die Medizintechnik ist von jeher ein wesentlicher Schwerpunkt der Arbeit von Forschungseinrichtungen und Firmen auf dem Lübecker BioMedTec-Campus. In Zukunft wird sich der Campus auch verstärkt als Standort für eine besonders enge Zusammenarbeit von Herstellern und Kliniken positionieren.

Heute im Technologie-Blog auf der KKL-Website: ein Gastbeitrag aus dem Technikzentrum Lübeck (TZL) zum Thema Kommunikation als Aufgabe für B2B-Gründer.

Thomas-Mann-Universität zu Lübeck: So soll sie also bald heißen, die Lübecker Uni, jedenfalls wenn es nach dem Willen des Präsidiums geht. Nachdem es intern spürbaren Gegenwind aus den Reihen von Professoren, Mitarbeitern und vor allem Studierenden gab, verlagerte die Uniführung die Diskussion in die Öffentlichkeit – zunächst mehrfach in die Lokalzeitung und heute Abend in den öffentlichen Raum der Universitätskirche St. Petri. Hier ein paar Anmerkungen aus diskursanalytischer Sicht dazu direkt nach der Veranstaltung.