KKL-Blog zu meinen Themen: Kommunikation, Sprache, Rede(n), Medien

Im KKL-Blog mache ich in unregelmäßigen Abständen ein paar fachliche oder auch kritische Bemerkungen zu Themen aus unseren sprachlich-kommunikativen und öffentlich-gesellschaftlichen (Medien-) Welten. Manchmal subjektiv und vielleicht sogar unterhaltsam. Manchmal sachlich bis polemisch. Und hoffentlich auch mal interessant bis lehrreich für Sie, lieber Leser, liebe Leserin.

Zum Auffinden der für Sie möglicherweise interessanten Beiträge verwenden Sie bitte die kleine Volltextsuchmaschine unten. Ihr Such-Wort ist ihr Befehl. Wenn Sie zum Beispiel „Medizintechnik“ oder "Industrie" eingeben, werden Ihnen eine Auswahl meiner einschlägigen Beiträge zum TZL-Technologie-Blog der Jahre 2013 bis 2016 angezeigt (www.technologie-luebeck.de, erschienen auch in den Lübecker Nachrichten).

Viel Spaß - und vielleicht die eine oder andere anregende Einsicht - beim Lesen!

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Das KKL feiert 20. Geburtstag. Seit 1999 mache ich als Ghostwriter, Rede-Coach und Texter professionelle Angebote in Sachen Unternehmens- und Personen-Kommunikation. Aus diesem Anlass gibt es bis Jahresende für alte und neue Kunden einen 20-Prozent-Rabatt beim nächsten Auftrag. Testen Sie doch mal die "Kompetenz-Ergänzung" für sich und Ihr Team!

Während auf allen Sendern andere Wetter-Frösche und -Feen aufgeregt um die richtigen Wetter-Worte ringen, zeigt Katja Horneffer im ZDF einfach, wie gelassen rhetorisch korrektes Sprechen funktionieren kann. Eine kleine Lobrede.

Schon kurios, aus was für Nicht-Themen unsere Leitmedien immer mal wieder einen Aufreger machen können. Letzte Woche also ein altes „Framing“-Papier der ARD. Schräger Vorwurf: Die Sender-Gruppe versuche, ihre Beitragszahler mit unmoralischen Kommunikationstricks zu manipulieren – und gebe dafür auch noch Gebührengeld aus. Ach was, hätte Loriot vielleicht gesagt. Ist halt verbandspolitisches, interessegeleitetes Kommunikationshandeln, wenn auch etwas ungeschickt.

Der deutsche Journalist, der etwas auf sich hält und Karriere machen will, schreibt schon seit gefühlten Ewigkeiten vorrangig „Storys“. Das sind längere Reportagen, die durch romanhafte Techniken zu aufgehübschten, „lebendigen“ Erzählungen für unterhaltungsbedürftige Leser werden. Der aktuelle Relotius-Skandal um erlogene Geschichten im SPIEGEL (und anderen Leitmedien) kennzeichnet vor allem das absehbare Ende eines Storytelling-Mythos, auf den jahrzehntelang das Publikum, die Journalisten-Ausbilder und die von sich selbst geschmeichelten Schreiber hereingefallen sind.

Wer hat Angst vorm bösen-guten Geist-Schreiber? Um das Thema „Ghostwriting“ ranken sich in der Öffentlichkeit einige seltsame Mythen. Dabei geht es auf diesem Feld in der Realität eigentlich wenig geheimnisvoll, sondern recht pragmatisch zu. Man erntet wie immer, was man sät. Hier Kommunikationserfolge als Ergebnis kluger Entscheidungen.

Hier kommt ein Merksatz für PR-Menschen und andere Kommunikatoren: Das A und O der Kommunikation ist ein W. Was das heißen soll? Lesen Sie hier ein kleines Lob auf alte Fragen. Aus gegebenem Anlass: dem Start der neuen KKL-Website mit der W-Navigation.

Die Verunsicherung von professionellen Leitmedien-Schreibern und -Machern durch das kuriose „Lügenpresse“-Syndrom greift weiter um sich. Die resultierende anhaltende Selbst-Infragestellung im vermeintlich authentisch-direkten „Austausch“ mit „den Lesern“ ist aber gerade in diesen Zeiten geistiger Verwirrung unnötig und kontraproduktiv. Es geht hier nicht um „Wahrheit“, sondern um richtig verstandene Professionalität.